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23.12.2011 | Winterzeit = MASSEZEIT! Es wird langsam kälter, die Tage werden kürzer.. Winter! Für viele Athleten, aber auch Hobbysportler, bedeutet dies dass die Massephase wieder beginnt. Im Gegensatz zur Sommerzeit heißt es hier fleißig Kohlenhydrate futtern um eine gute Basis für das "sommerliche Definieren" zu schaffen.

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Arginin

Arginin ist unter Sportlern aus verschiedenen Gründen seit langer Zeit eine beliebte Aminosäure. Zu den Wirkungen von Arginin gehört, dass es die Durchblutung in der Muskulatur verbessert, was wiederum während des Trainings für einen intensiveren Pump sorgt. Die Folge davon ist, dass mehr Nährstoff in die Muskelzellen befördert wird. Eine Studie zeigt, dass Arginin die Kraftleistung im Training verbessern kann. Arginin ist der Hauptbestanteil der meisten Stickoxidprodukte (NO), die seit kurzem erhältlich sind. Im Körper wird Arginin zu Stickoxid umgewandelt. Stickoxid wiederum ist eine Substanz, die zur Erweiterung der Blutgefäße führt. Ferner ist Stickoxid an der Weiterleitung von Nervenimpulsen beteiligt und kann sogar das Muskelwachstum fördern. Arginin fördert des Weiteren die Ausschüttung von Insulin und Wachstumshormon. Im Allgemein sind 3-5g Arginin zwei bis drei Mal pro Tag auf nüchternen Magen genommen ausreichend. Eine der Einnahmen sollte 30-60 Minuten vor dem Training stattfinden.

 

Aminosäuren

Die Aminosäure ist der Grundbaustein jedes Eiweißkörpers oder Proteins. Korrekt bezeichnet handelt es sich um Aminocarbonsäuren, die eine Aminogruppe (-NH2) und eine Carboxylgruppe (-COOH) enthalten. Die Aminosäuren haben eine gemeinsame Grundbauweise, unterschiedliche Aminosäuren unterscheiden sich nur durch ihre Seitenketten (R). Aminosäuren werden in letzter Zeit immer häufiger als sicheres und wirksames Mittel der Leistungssteigerung und Alternative zu anabolen Steroiden propagiert. Auch wenn ihre Wirkung nicht mit den Megadosen anaboler Steroide verglichen werden kann, ermöglichen sie dem Sportler permanente Fortschritte auf natürliche Art. Im Gegensatz zu den Proteinkonzentraten werden Aminosäuren in isolierter Form nicht primär als Aufbaunahrung eingesetzt, sondern man schreibt ihnen pharmakologische und leistungssteigernde Wirkungen zu, so z.B. die Steigerung der Wachstumshormonsynthese (Arginin und Ornithin), Beeinflussung psychischer Vorgänge oder die Erhöhung der Wachstumshormonausschüttung (Tryptophan). Vor allem die verzweigtkettigen Aminosäuren Isoleucin, Leucin und Valin sollen zu einer Verminderung kataboler Prozesse, die vor allem durch intensive körperliche Belastungen hervorgerufen werden, einen wichtigen Beitrag leisten. Aminosäurepräparate werden hergestellt, in dem ein Ausgangsprotein durch einen Hydrolyseprozess (Vorverdauungsprozess) in die Aminosäurebausteine zerlegt wird. Man unterscheidet drei Arten von Hydrolyseprozessen, die das Endresultat entscheidend beeinflussen können: die Säure-, Basen- sowie die enzymatische Aufspaltung. Bei der Säureaufspaltung erreicht man die Hydrolysierung mit Hilfe aggressiver Säuren. Nachteilig hierbei ist, dass ein Teil der Aminosäuren schon beim Herstellungsvorgang zerstört wird. Bei dem Prozess werden Teile der schwefelhaltigen Aminosäuren oxidiert, wobei Asparagin und Glutamin in Asparagin- und Glutaminsäure umgewandelt werden. Bei der basischen Proteinaufspaltung werden Aminosäuren teilweise in die D-Form überführt oder ganz zerstört. Eine Alternative stellt die enzymatische Hydrolyse dar, bei der die Aufspaltung unter Zuhilfenahme von Verdauungsenzymen geschieht, wodurch den Aminosäuren kein Schaden zugefügt wird. Die auf diese Weise gewonnenen Aminosäuren sind zwar teurer, jedoch qualitativ hochwertiger und effektiver. Sie sind auf jeden Fall den beiden anderen Verfahren vorzuziehen. Wie bei den Proteinkonzentraten und Proteinhydrolysaten ist für die Güteklasse auch hier das Ausgangsprodukt von Bedeutung. Das Molkenprotein (Lactatalbumin) ist neben dem Eialbumin und Casein (Milcheiweiß) am hochwertigsten. Von Präparaten, die aus Plasmaprotein oder Kollageneiweiß hergestellt werden, ist allerdings abzuraten, da beim Herstellungsprozess oftmals absolut minderwertige Schlachtabfälle bzw. Sehnen von Schlachttieren verwendet werden.

 

Avena Sativa

Avena Sativa wird aus grünem Hafer gewonnen. Besonders die jungen Pflanzen enthalten viele keimdrüsenansprechende Wirkstoffe. Es wirkt auf den Testosteronhaushalt, indem es gebundenes Testosteron freisetzt. Freies Testosteron ist sowohl in Bezug auf seine Wirkung als Sexualhormon als auch in Bezug auf seine Wirkung auf die Proteinsyntese (Muskelwachstum) wesentlich effektiver als gebundenes Testosteron. Die Wirkungsentfaltung beschränkt sich nicht nur auf den Mann. Es wirkt sich bei Frauen in vergleichbaren Masse auf die Libido aus. In der Homöopathie findet grüner Hafer bei nervöser Erschöpfung, Schlaflosigkeit und Nervenschwäche Anwendung. Avena Sativa ist der Booster für Körperkraft und die Potenz. Das auf völlig natürliche Weise aus grünem Hafer gewonnene Naturprodukt Avena Sativa regt die Testosteronausschüttung und die Libido stark an. Das Fazit ist eine gesteigerte Körperkraft. Avena Sativa gilt außerdem als stark Potenzsteigernd und wird oft als natürliche und unbedenkliche Alternative für Viagra angesehen.

 

 

Beta Alanin

Beta-Alanin erhöt als Abbauprodukt des Karnosins die intramuskulare Karnosinkonzentration. Karnosin ist ein Dipeptid (was bedeutet, dass es aus zwei Aminosäuren besteht), welches eine wichtige Rolle bei der sportlichen Leistungsfähigkeit spielt.Während des Trainings verändert sich das intramusklare PH Gleichgewicht des trainierten Muskels. Während der anaeroben Energiegewinnung für muskulare Bewegungen sammeln sich Wasserstoffionen an, welche den intramuskularen PH Wert senken und zu einer Übersäuerung des Muskels führen – ein Zustand, der Entzündungen verursacht und das Muskelversagen auslöst. Durch Beta-Alanin kann dieser vorgang um das mehrfache verzögert werden

 

BCAA Isoleucin, Leucin, Valin

Um optimal in Form zu bleiben, sind gerade regelmäßig trainierende Sportler gezwungen, sich täglich ausreichend mit Protein zu versorgen. Verzweigkettige Aminosäuren (Branched Chain Amino Acids, BCAAs), so genannt wegen ihrer spezifischen Molekülstruktur, können die Lösung sein. Sie bieten dem Athleten folgende Vorteile: Sie sind extrem wichtig für die Regeneration und Erhaltung von Muskelgewebe, haben eine stark anabole (aufbauende) Wirkung, beeinflussen den Energiehaushalt positiv verbessern die Ausdauer, und agieren als Nitrogendonatoren (Stickstofflieferanten) für den Aufbau nichtessentieller Aminosäuren (Alanin/Glucose-Zyklus). Wenn Sie eine proteinreiche Mahlzeit zu sich nehmen, werden die verzweigkettigen Aminosäuren als erste resorbiert. Nach der Überarbeitung in der Leber sind beinahe 70 % aller ins Blut gelangenden Aminosäuren BCAAs. Danach werden sie sehr schnell von den Muskeln aufgenommen. In den ersten drei Stunden nach einer Mahlzeit machen die verzweigkettigen Aminosäuren etwa 50-90 % der gesamten Aminosäurenaufnahme der Muskeln aus. Daneben stimulieren BCAAs, besonders Leucin, die Produktion von Insulin. Insulin unterstützt zusammen mit den BCAAs die Aufnahme aller anderen Aminos (außer Tryptophan) durch die Muskelzellen.

 

 

Casein

Die biologische Wertigkeit von Casein liegt zwischen 71 und 74, also deutlich unter der von Lactalbumin(Whey). Dafür weist es aber einige für Kraftsportler recht interessante Eigenschaften auf:

Im Magen-Darm-Trakt wirkt Casein zu einer Art Gel umgeformt, was die Magenentleerung verzögert. So wird zum einen die Kontaktzeit im Darm verlängert, was die Aminosäureresoption verbessert.

Andererseits kommt es zu einem geringerem und gleichmäßigen Blutzuckeranstieg, wenn mit Casein auch Kohlenhydrate aufgenommen werden.

Auf diese Weise werden Heißhungerattacken vermieden und der Fettansatz durch Kohlenhydrate verringert. Deshalb eignet sich Casein gut für eine Diät. Hinzu kommt, dass im Gegensatz zum schnellverdaulichen Lactalbumin(Whey), bei dem die Aminosäuren recht früh im Blut nachweisbar sind, bei Casein der Aminosäure-Einstrom ins Blut zwar verzögert, aber dafür bis zu 8 Stunden nachweisbar ist. So bietet sich Casein als antikataboles Protein vor dem Schlafengehen und ca. 2 Stunden vor dem Training an.

Casein besitzt einen Glutamingehalt von ca. 20%, höher als der aller anderen Proteinquellen.

 

Chitosan

CHITOSAN ist die ideale Ergänzung zur Unterstützung einer Diät. Da dieser Nahrungsergänzungsstoff die Fettabsorption vermindert, wird in der Folge ein erheblicher Teil des Fettkalorienanteils in der täglichen Nahrung vom Körper nicht aufgenommen. Da Fett der stärkste Energieträger ist, hilft CHITOSAN effektiv beim Abnehmen. In einer finnischen Studie konnte gezeigt werden, dass Personen, die CHITOSAN einnahmen, im Verlauf von vier Wochen acht Prozent ihres Körpergewichtes verloren.

 

 

Citrullin mallate

Diese Aminosäure wird im Körper zu Arginin umgewandelt und kann die Stickoxid- (NO) und die Wachstumshormon- Produktion verbessern. Cirtrullin ermöglicht ein längeres Training, indem es das Einsetzen der Erschöpfung verzögert. Citrullin wird relativ zügig im Körper im Arginin umgewandelt. Auf diese Weise liegt mehr Arginin für die Stickoxid-Produktion und die Auslösung von Wachstumshormon vor. Citrullin-Malat ist die übliche Darreichungsform dieser Aminosäure (Citrullin ist dabei an Malat, oder Apfelsäure, gebunden). Diese Kombination kann auch das beim Training entstandene Lactat (Milchsäure) neutralisiert. Auf diese Weise wird die Erschöpfung beim Training verzögert.

Man kann 3g Citrullin (als Citrullin-Malat) zweimal täglich auf nüchternen Magen nehmen. An Trainingstagen sollte man eine Dosierung 30-60 Minuten vor dem Training zu sich nehmen und die zweite unmittelbar nach dem Ende des Trainings.

 

CLA

Bei CLA handelt es sich um ein wirkungsvolles Antioxidans, das darüber hinaus antikarzinogene sowie antikatabole Effekte besitzt. Weiters wirkt CLA als potenter Stimulator auf das Immunsystem des Körpers, was für die präventiven Eigenschaften von CLA in Bezug auf die Krebsentstehung, -entwicklung und -progression verantwortlich sein dürfte. Diese Wirkungen von CLA wurden in zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen entdeckt und beschrieben. Die Zufuhr von CLA mit der täglichen Nahrung bzw. als Nahrungsergänzungsstoff führt zu einer Verminderung des Verhältnisses zwischen reiner Körpermasse und dem Körperfettanteil. Weiters kommt es zu einer geringeren Fettdeposition im Bereich des Abdomens, und CLA führt auch zu einer Verstärkung der Muskelbildung. Physiologisch kommen diese Effekte durch eine Verstärkung der Insulinsensitivität im peripheren Gewebe zustande, sodass freie Fettsäuren und Glukose speziell der Muskulatur rascher zur Verfügung gestellt werden können und nicht im Fettgewebe gespeichert werden.

 

Creatine

Wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass die orale Verabreichung von Creatin (Creatinmonohydrat) den Creatinpool im Muskel nachweislich vergrößert. Die besten Ergebnisse wurden bei einer 5-tägigen Nahrungsergänzenden Creatindosierung von täglich 20 g (4x5g in Portionen über den Tag verteilt) erzielt. Für den Transport des Creatins in die Muskelzellen macht man sich die anabole Wirkung des Insulins zunutze. Die Ausschüttung von Insulin durch die gleichzeitige Zufuhr größere Mengen an Traubenzucker bzw. Glucose (hat den höchsten glykämischen Index)? ca. 30 g pro Portion ? erhöht die Permeabilität (Durchlässigkeit) von Creatin (Glucose, Aminosäuren, Fettsäuren) in den Muskeln. Mit anderen Worten gesagt: Insulin befördert solche Stoffe schneller und mehr in die Muskelzellen.

 

EFA

Wie die meisten Leser wahrscheinlich wissen, ist die Zufuhr von Nahrungsfetten ein wichtiger Bestandteil eines fitnessorientierten Lebensstils und essentiell für die allgemeine Gesundheit.
Fette können in zwei Gruppen eingeteilt werden: gesättigte und ungesättigte Fette. Wichtiger ist jedoch die Unterscheidung nach essentiellen und nichtessentiellen Fetten. Essentielle Fette müssen über die Nahrung zugeführt werden, da der Köper diese nicht selbst herstellen kann.

Alpha-Linolensäure (LNA) (Omega-3) kann umgewandelt werden in:

Eicosapentaenoic Acid (EPA) (Omega-3)

Docosahexaenoic Acid (DHA) (Omega-3)

Linolsäure (LA) (Omega-6) kann umgewandelt werden in:

Gamma Linolsäure (GLA) (Omega-6)

Dihomogamma Linolsäure (DGLA) (Omega-6)

Arachidonsäure (AA) (Omega-6)

 

Ei-Protein

Egg Protein (Eiprotein) wird von Sportlern, die auf der Suche nach einem Protein von sehr hoher Qualität sind, überall auf der Welt verwendet. Bevor diese Produkte entwickelt wurden, waren Sportler gezwungen Eiklar zu trinken – was gesundheitlich bedenklich sein kann – oder dutzende Eier auf einmal zu kochen. Der hohe Cholesterin- und Fettgehalt in Eiern machte dies zu einer etwas ungesunden Art und Weise, den Proteinbedarf zu decken.

Jetzt haben Egg Protein Produkte von hervorragender Qualität dieses Problem gelöst und machen es einfacher denn je, so viel Eiprotein wie man möchte in Form eines köstlichen Shakes zu sich zu nehmen!

 

Fischöl

Die aus Kaltwasserfischen gewonnenen Öle enthalten Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA), beides Omega-3-Fettsäuren. Diese wirken sich positiv auf die Bluttfette aus, senken das Herzinfarktrisiko und verbessern die Insulinempfindlichkeit. Bei einer ausreichenden Zufuhr an Linolensäuren, z.B. aus Leinöl, kann der Körper diese Fettsäuren selbst herstellen. Der genaue Bedarf an Linol- und Linolensäure ist dabei schwerer zu bestimmen. Er dürfte für Kraftsportler bei 5-10g Linolensäure und 10-20g Linolsäure pro Tag liegen. Wichtig ist dabei das Verhältnis der beiden Fettsäuren zueinander. Für jedes Gramm Linolensäure sollten etwa ein bis vier Gramm Linolsäure zugeführt werden (die diesbezüglich Empfehlungen schwanken stark).

 

GABA

GABA steht für Gamma-Amino-Buttersäure (a - acidi) und ist eine nichtessentielle Aminosäure, was bedeutet, dass es der Körper selbst - aus einer anderen Aminosäure (Glutamin) herstellen kann. GABA ist der wichtigste inhibitorische Neurotransmitter des Gehirns. Funktionell bedeutet dies, dass GABA die Übertragung von Signalen in den Nervenendigungen hemmt und somit eine sehr wichtige Schleusenwärterfunktion wahrnimmt. GABA findet sich in rund 30 Prozent aller Nervenzellen und bei Hemmung der Synthese kommt es zu Krampfanfällen. GABA ist somit das natürliche "Beruhigungsmittel" des Gehirns.
Im Alter kommt es zu einem Abfall der GABA-Spiegel und der GABA-Aktivität, was auch die Ursache für Erkrankungen des Alters sein dürfte, die mit Bewegungsstörungen und Krämpfen einhergehen, wie etwa Chorea Huntington.
Zusätzlich fördert es die Freisetzung von Wachstumshormon (GH - growth hormone), das eines der wichtigsten Hormone des Körpers ist und in der Hirnanhangdrüse produziert und ausgeschüttet wird. GH ist unter anderem für den Muskelaufbau wichtig und hat auch Anti-Aging- und viele krankheitsvorbeugende Eigenschaften.

 

Glutamin

Der für den Muskelaufbau äußerst wichtige Stoff wird bei intensivem Training in hohen Mengen verbraucht, weshalb eine zusätzliche Einnahme von L-Glutamin für jeden Sportler empfehlenswert ist. Außerdem bewirkt L-Glutamin eine Verbesserung der Ausdauer. Ein Mangel an L-Glutamin führt zu Muskelabbau, schneller Ermüdung und zu einer Verschlechterung des Immunsystems. Durch die Einnahme von ca. 10 g L-Glutamin nach dem Training oder während einer Diät, kurz vor dem Schlafengehen, läßt sich ein Muskelabbau erheblich reduzieren.

 

 

Grüntee

Im Vergleich mit der Placebogruppe verursachte der Grünteextrakt eine signifikante Zunahme des Energieumsatzes, nämlich um die 4%. Das mag zunächst nur gering erscheinen, aber eine geringe Wirkung, die sich Tag für Tag wiederholt, summiert sich am Ende. Hinzukommt, dass diese 4%tige Zunahme zu 35-43% auf die Verbrennung von Fett zurückzuführen ist. Die Autoren kommen damit zu dem Schluss, dass "... die orale Gabe von Grünteextrakt die Fettverbrennung (Fettoxidation) erhöht und damit zu einer Gewichtsabnahme führt. ..." 3 Koffein zeigte dagegen im Vergleich mit der Placebogruppe keine bemerkenswerte Erhöhung, hauptsächlich deshalb weil die verabreichte Menge von 150 mg/täglich unterhalb der Grenze einer durch diese Substanz möglichen extra Fettverbrennung lag (Thermogenesis).

 

 

Guarana

Guaraná wirkt erfrischend und belebend auf Körper und Geist.
Das Guarana-Koffein hat die gleiche chemische Zusammensetzung wie das in Kaffee, Tee oder Mate und auch die gleiche körperliche Wirkung. Koffein wirkt auf bestimmte Rezeptoren im Gehirn und stimuliert Bereiche, die für die Aktivität zuständig sind. Es wird nicht nur die intellektuelle, sondern auch die körperliche Leistungsfähigkeit verbessert und stimuliert - durch Anregung von Atmung, Stoffwechsel, Skelettmuskulatur, Muskel- und Herztätigkeit. Dabei steigen der Blutdruck und die Körpertemperatur an. Guarana verringert die Müdigkeit und bewirkt in Maßen genommen eine vorübergehende Verbesserung der Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Den aufputschenden bzw. stimulierenden Effekt von Guarana spüren insbesondere Personen, die Ermüdungserscheinungen unterliegen. Darüber hinaus stabilisiert es den Kreislauf und beruhigt Magen und Darm. Guaraná ist gesund und hat bei regelmässiger Benutzung einen stärkenden und aufbauenden Effekt auf den ganzen Körper. Zusätzlich ist Guaraná in Brasilien auch zur Stärkung der Potenz und zur Förderung eines regen Sexlebens bekannt.

Im Gegensatz zum Kaffee-Koffein ist es jedoch frei von Reizstoffen, weshalb es von vielen Menschen, die sonst keinen Kaffee trinken können, sehr gut vertragen wird.
Durch die öl- und fetthaltigen Pflanzenstoffe (Saponine) werden die Inhaltsstoffe und besonders das Guaranin nur langsam, nach und nach freigesetzt. Es wirkt gleichmässig vier bis sechs Stunden, ohne Nebenwirkungen zu verursachen. Guarana wirkt belebend und erfrischend auf Körper und Geist und wird gerade solchen Menschen empfohlen, die Kaffee oder Schwarztee nicht vertragen, aber auf die anregende Wirkung von Koffein nicht verzichten möchten. Spitzensportler profitierten durch regelmäßigen Guarana- Konsum nicht nur von einer verbesserten Kondition, sie berichteten auch, dass es Muskelkrämpfe verhindern konnte. Insgesamt hat Guarana eine breite Palette verschiedenster positiver Wirkungen auf den menschlichen Organismus. Unter anderem stärkt es Körper und Nerven, hilft bei Verstimmungen und chronischen Erschöpfungszuständen, lindert Kopf- und Spannungsschmerzen und Muskelverspannungen. Man sollte eine Dosierung von 2-5g Guarana 30 Minuten vor dem Training nehmen um einen Leistungssteigernden Effekt zu erreichen wie mehr Energie, Ausdauer und die Stimmung aufzuhellen. Um an der Sicheren Seite zu sein, sollte man erst mit der niedrige Dosierung anfangen. Die Wirkung hält ca. 4-6 Stunden.

 

 

HGH

Das Wachstumshormon (HGH), (Human Growth Hormon) wird als körpereigenes Hormon von der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) produziert. Die Hauptfunktion des Wachstumshormons während der Pubertär ist - wie man bereits am Namen erkennen kann - die Steuerung des Längenwachstums. Die Wirkung des HGH betrifft sowohl das Knochensystem als auch die inneren Organe, die Haut und vieles mehr. Nach der Pubertät fährt HGH fort, den Stoffwechsel des Körpers zu regulieren.

 

 

HMB

HMB ist die Abkürzung für ß-Hydroxy-ßMethylbutyrat. HMB ist ein Abkömmling der verzweigtkettigen Aminosäure Leucin beziehungsweise seines Stoffwechselderivats KIC. Man findet es in pflanzlicher und in tierischer Nahrung. Normalerweise wird es auch im menschlichen Körper gebildet. Abhängig von der Ernährungsform liegt die menschliche Eigenproduktion bei 1-3 Gramm täglich. HMB erhöht die Fähigkeit des Organismus unter hohem Stress, wie z.B. intensiven Trainings den Proteinabbau der Muskelzelle zu minimieren. Eine Minimierung des Proteinabbaues führt zu einer besseren und schnelleren Zunahme an Muskelmasse und Kraft. 3 g pro Tag haben sich nach neuesten Studien als vorteilhaft erwiesen. HMB kommt in Lebensmitteln wie Alfalfa, Grapefruits und Catfish vor.Die Wirkung von HMB beruht wahrscheinlich auf einer Vermeidung trainingsinzuierter Muskelschäden (in Form kleinster Muskelfaserrisse) und auf einer Minimierung der Proteolye, das heißt dem Muskelproteinabbau nach starker körperlicher Belastung (antikatabole Wirkung).
Des Weiteren erhöht HMB die Proteineffizienz, d.h. eine Eiweißmast mit ca. 4gr. Protein pro kg Körpergewicht hat den gleichen Muskelaufbauenden Effekt wie mit 2gr. Protein pro kg Körpergewicht und zusätzlicher Einnahme von HMB. Gleichzeitig scheint es auch die Verbrennung von Fettsäuren zu beschleunigen - ein interessanter Doppeleffekt für jeden, der Körperfett reduzieren möchte.

 

KOFFEIN

Abschließend stellt sich die Frage, wie koffeinhaltige Getränke unter dem Aspekt der sportlichen Leistungsfähigkeit zu beurteilen sind. Durch seine Wirkung auf den Körper ist Koffein für Athleten verschiedenster Sportarten interessant. Für Kraftsportler wohl vor allem deshalb, weil man sich durch Koffein den nach einem harten Arbeitstag oftmals fehlenden "Kick" für ein produktives Training holen kann. Koffein bewirkt durch die Stimulierung des zentralen Nervensystems dabei nicht nur eine größere psychische Wachsamkeit, sondern verbessert auch die Kontraktilität und Motorik der Skelettmuskulatur, was oftmals das Bewegen von größeren Gewichten und einer Erhöhung der Trainingsintensität ermöglicht. Für Ausdauersportler ist Koffein aus einem anderen Grund interessant. Wie allgemein bekannt, stellen Kohlenhydrate bei einer Ausdauerbelastung in den ersten eineinhalb Stunden anteilmäßig den wichtigsten Brennstoff dar, wobei diese sowohl in der Leber als auch in den Muskeln in Form von Glykogen gespeichert sind. Erst mit zunehmender Zeitdauer oder bei geringer Intensität wird der Großteil der benötigten Energie aus der Verbrennung von freien Fettsäuren gewonnen. Genau an diesem Punkt setzt Koffein den Hebel an, da es die Lipolyse, das heißt den Abbau von Fetten steigert. Inwieweit diese erhöhte Lipolyserate allerdings auch tatsächlich zu einer gesteigerten Fettverbrennung führt, ist noch unklar. Wird bei der Belastung mehr Fett verbrannt wird, werden die wertvollen Glykogenspeicher langsamer entleert. Dadurch ließe sich die Ausdauerleistung in großem Maße beeinflussen. Koffein mobilisiert mehrere Hormone, Verbessert die Kontraktionsfähigkeit der Muskeln und erhöht die Metabolisierungsrate von Fetten und Kohlenhydraten zur Energiegewinnung. Auch wenn die Theorie einer erhöhte Freisetzung von Fettsäuren durch Koffein schlüssig scheint, ein merklicher Fettverlust kommt nur bei einem gleichzeitigen Kaloriendefizit in der Ernährung zustande

 

 

KOHLENHYDRATE

Beispiele:

  • Einfachzucker (Monosaccharide)
  • Dextrose, auch Traubenzucker oder Glucose
  • Mannose, ein Epimer der Glucose
  • Fructose, auch Fruchtzucker
  • Galactose, auch Schleimzucker
  • Ribose, Teil der Ribonukleinsäure (RNA)
  • Desoxyribose, Teil der Desoxyribonukleinsäure (DNA)
  • Zweifachzucker (Disaccharide)
  • Saccharose, auch Rübenzucker oder Rohrzucker (Glucose + Fructose)
  • Lactose, auch Milchzucker (Glucose + Galactose)
  • Lactulose, ein synthetisch abgewandelter Milchzucker
  • Maltose, auch Malzzucker (Glucose + Glucose)
  • Trehalose
  • Mehrfachzucker (Polysaccharide)
  • Stärke
  • Cellulose
  • Glykogen

Der Grundbaustein Glucose ist die einzige Form der Kohlenhydrate, die für die Energiegewinnung herangezogen werden kann. Daher müssen die komplexen Kohlenhydrate erst in den Grundbaustein Glucose zerlegt bzw. umgewandelt werden. Dies geschieht durch Enzyme (Amylasen) in Mund und Magen wie das Ptyalin.
Kohlehydrate (Glucosebausteine) können bis zu viermal (anaerob) bzw. zweimal (aerob) schneller Energie für Muskelkontraktionen bereitstellen als Fette, die zum Verbrennen immer Sauerstoff benötigen. Zum anderen ist Glucose, ein Monosaccharid, die einzige Energiequelle für das Gehirn und Nervensystem. Daher muss Glucose bei Fehlen durch die Glukoneogenese (Glucoseneubildung) aus Aminosäuren synthetisiert werden. Sind keine Aminosäuren aus der Nahrung vorhanden (es gibt keinen unmittelbaren Eiweißspeicher), wird Muskeleiweiß abgebaut (antikataboler Effekt). Aminosäuren werden aus den Muskelproteinen herausgelöst und ins Blut für die Glucoseneubildung abgegeben. Mittlerweile ist dies auch bei Kraftsportlern bekannt. Um diesen antikatabolen Effekt gering zu halten und die Eiweißreserven zu schonen, müssen sie sich Sportler kohlenhydratreich ernähren

 

Welche Kohlenhydrate sind für Sportler empfehlenswert?

Einfache Kohlenhydrate (Mono- und Disaccacharide) wie Glucose, Haushaltszucker (Saccharose) und Fructose (Fruchtzucker) sind "leere Kalorienkalorienträger", d.h. sie liefern außer Kalorien keine Vitamine und Mineralstoffe.

 

Bezüglich des Blutzuckerspiegels haben Die komplexen Kohlenhydratträger, z.B. Bananen, Getreideprodukte, Kartoffeln, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte, den Vorteil, dass sie nicht so schnell zu Glucose abgebaut werden und somit nicht so schnell zu einem hohen Anstieg des Blutzuckerspiegels führen. Die einfachen Kohlenhydrate (Zucker, Fruchtzucker, Traubenzucker) bewirken durch die schnelle Aufnahme ins Blut einen schnellen und hoch ansteigenden Blutzucker, welcher eine große Ausschüttung von Insulin zur Folge hat. Insulin bewirkt einen Glucose-Einstrom in die Muskelzellen zur Energieverwertung bzw. einen Aufbau von Energiereserven in Form von Glykogen oder, wenn diese gefüllt sind, von Fett. Dadurch sinkt der Blutzuckerspiegel so schnell ab, dass es unter Umständen zu einer Unterzuckerung kommt. Das wirkt sich in einem Hungergefühl wieder aus.

In sportmedizinischen Untersuchungen wurde bewiesen, dass die Zunahme von Kohlenhydraten während Belastungen über 45 Minuten sinnvoll ist. Es wurde gezeigt, dass die Kohlenhydrate auch während der anstrengendsten Belastung verdaut und durch das Blut an die Muskelzellen weitergegeben werden können. Dadurch kann man die Glykogenreserven schonen und Belastungen länger aufrechterhalten. Die Banane ist ein hervorragender Kohlenhydratspender, da sie eine günstige Mischung von komplexen und einfachen (schnellen) Kohlenhydraten besitzt. Ihr geringer Glucoseanteil geht sofort, die reichlich vorhandene Stärke langsam ins Blut über, während die ebenfalls enthaltene Fructose zwar schnell ins Blut übergeht, jedoch erst im Laufe der folgenden Stunde langsam in Glucose (Traubenzucker) umgewandelt wird. Dadurch bekommt man einen sofortigen, leichten, aber konstant auf günstigem Niveau erhöhten Blutzuckerspiegel für eine langandauernde Wirkung bei hoher Leistung

 

 

KRE-ALKALYN

Die jüngste Creatin-Innovation heißt Kre-Alkalyn und verspricht, Creatin zu einem noch größeren Supplement-Renner zu machen. Wieso? Weil es ein Problem löst, über das die Creatin-Industrie in all den Jahren gern einen Mantel des Schweigens hüllte: In Flüssigkeit ist Creatin höchst instabil und konventiert schnell, bevor der Körper viel davon assimilieren kann, in nutzloses Creatinin. Tatsache ist: Sie müssen hohe Mengen Standard-Creatin zuführen, um sicherzustellen, dass auch nur ein Bruchteil es in Ihre Muskeln schafft, da viel, wenn nicht sogar der größte Teil des supplementierten Creatins in Creatinin verwandelt wird, noch bevor es seinen eigentlichen Bestimmungsort erreicht. In Wahrheit ist Creatinin und nicht Creatin für die mit Creatin-Supplementen assoziierten Nebenwirkungen verantwortlich. Wenn Ihnen Ihr Creatin Megenprobleme bereitet, liegt das daran, dass zu viel davon in nutzloses Creatinin verwandelt wird.

Vorteile von Kre-Alkalyn:

  • 10% - 30% Kraftzuwachs (durch die aufgeladenen ATP Energiereserven)
  • Ausgeprägte Leistungsverbesserung – Short Bust Sportarten und Gewichttraining
  • Effektiver – Gramm für Gramm
  • Keine Nebenwirkungen

Die Einzige vollständige stabile Form des Creatins und darüber hinaus 100% biologisch verfügbar, nachdem Flüssigkeit, Wasser oder Saft hinzu gegeben wurde.

Fördert die Zunahme gesunder Muskelmasse (in Verbindung mit entsprechendem Gewichttraining und einer gesunden ausgewogenen proteinreichen Diät.

 

 

L-CARNITIN

L-Carnitin ist ein vitaminähnlicher und bedingt essentieller Nährstoff. Er spielt eine Schlüsselrolle im Energiehaushalt des Körpers, indem er den Transport langkettiger Fettsäuren in die Mitochondrien maßgeblich unterstützt. Dort werden die Fettsäuren gespalten und in Form von Energie freigesetzt. Daneben erleichtert L-Carnitin die Sauerstoffaufnahme bei körperlicher Beanspruchung. Eine ausreichende Versorgung mit L-Carnitin gewährleistet, dass die Muskulatur und das Herz-Kreislaufsystem nicht so schnell ermüden. Das Immunsystem wird ebenfalls gestärkt, die Abwehrzellen sind aktiver und angriffslustiger.

 

 

L-Leucine

Was ist L-Leucin und wo kommt es her?

L-Leucin (C6H13NO2) ist eine essentielle verzweigtkettige Aminosäure (BCAA), die in Fettstrukturen aufgebrochen wird. Die anderen beiden essentiellen BCAAs sind L-Valin and L-Isoleucin. L-Leucin kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden und muss deshalb über die Nahrung zugeführt werden.
Diese Aminosäure findet sich unter anderem in Nüssen, braunem Reis und Weizenvollkornprodukten wieder.

 

Was bewirkt L-Leucin?

L-Leucin macht etwa acht Prozent der Gesamtaminosäuremenge in den Proteinstrukturen des Körpers aus und stellt innerhalb der Skelettmuskulatur die Aminosäure mit der vierthöchsten Konzentration dar. Als eine der drei BCAAs ist L-Leucin essentiell für die allgemeine Gesundheit. L-Leucin hat zahlreiche medizinische und sportliche Anwendungsbereiche.
L-Leucin besitzt zahlreiche positive Auswirkungen auf die sportliche Leistungsfähigkeit. Sie hilft bei der Aufrechterhaltung des Muskelgewebes (1), versorgt den Körper während starker Belastungen (z.B. während intensiver sportlicher Aktivitäten) mit Energie (2), sie erhält die Muskelglykogenspiegel (Glukose, die im Muskel gespeichert ist, um Energie für Muskelkontraktionen zur Verfügung zu stellen) aufrecht, sie hält die Stickstoffbilanz im positiven Bereich und sie verbessert die Konzentrationsfähigkeit, die abnehmen kann, wenn die Intensität körperlicher Aktivitäten zunimmt (3). L-Leucin unterstützt außerdem die Heilung von Knochen, Haut und Muskelgewebe.

 

 

L-Valine

L-Valin ist nicht nur eine essentielle Aminosäure sondern auch eine der drei verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAAs), die in hoher Konzentration in der Muskulatur vorkommt. Die anderen beiden essentiellen verzweigtkettigen Aminosäuren sind L-Leucin und L-Isoleucin. L-Valin kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden und muss über die Nahrung oder in Form von Supplements zugeführt werden.

 

Was bewirkt L-Valin ?

L-Valin besitzt eine stimulierende Wirkung und wird für den Muskelstoffwechsel, die Reparatur und das Wachstum des Muskelgewebes sowie für die Aufrechterhaltung einer positiven Stickstoffbilanz im Körper benötigt. Das es sich bei L-Valin um eine verzweigtkettige Aminosäure handelt, kann diese innerhalb der Muskulatur als Energiequelle verwendet werden und schont somit die Muskelglykogenreserven.

 

Lysin wurde 1889 aus dem Milchprotein Kasein isoliert und konnte 1902 in seiner Struktur geklärt werden. Die Aminosäure Lysin ist für den Menschen essentiell. Da Lysin nicht vom Körper selbst gebildet werden kann, muss diese Aminosäure in ausreichender Menge mit der Ernährung aufgenommen werden.
Lysin ist ein Teil vieler Proteine und hat entsprechend viele Funktionen im Körper. Es trägt zum Wachstum, zur Gewebereparatur, zur Bildung von Enzymen, Hormonen und Antikörpern sowie zur Kollagensynthese und Knochengesundheit bei. Lysin hilft möglicherweise, Kalzium zu absorbieren und zu speichern. Lysin hält weiter die Stickstoffbalance im Körper aufrecht, und es spielt eine wichtige Rolle im Immunsystem, bekannt sind beispielsweise antivirale Fähigkeiten. Lysin könnte auch zur Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems beitragen. Als Baustein von Kollagen ist Lysin ein wichtiger Bestandteil der Gefäßwände und kann so die Arterienwände stärken.

 

 

MACA

MACA ist ein starker Natur-Extrakt mit anaboler Wirkung. Maca liefert Ihren Drüsen die Grundstoffe für eine bessere Hormonproduktion. Da dieser Vorgang ganz natürlich ist, fällt Maca nicht unter Doping.

 

Erhöhte Testosteron-Produktion

Und gerade für ambitionierte Kraftsportler erfreulich: der Körper reagiert auf die Einnahme der Substanz mit einer erhöhten Testosteron-Produktion. Dieser Effekt ist besonders relevant für Sportler, die Muskeln aufbauen wollen, denn bei andauernden Belastungen geht die natürliche Produktion des für den Muskelaufbau unerlässlichen Hormons zurück.

Aus diesem Grund wird Maca von vielen Bodybuildern und besonders von der Nahrungsergänzungsmittel-Industrie als natürliche Alternative zu schädlichen Dopingmitteln gepriesen. Verschiedene Hersteller geben an, dass als Ergebnis eigens in Auftrag gegebener Versuchsreihen bei über 90% aller Sportler deutlich messbare Erfolge erzielt wurden. Unabhängige medizinische Studien zur Wirksamkeit der Andenknolle als Muskelaufbaupräparat scheint es noch nicht zu geben.

 

 

MAGNESIUM

Funktionen im Körper

Magnesium ist neben Kalzium, zu dem es eine physiologische Gegenspielerfunktion einnimmt, am Aufbau und an der Erhaltung des Skelettsystems und der Zähne entscheidend beteiligt und stabilisiert das innere Zellskelett der Zellen. Weiterhin steuert es Muskel- und Nervenfunktionen, indem durch die Magnesiumkonzentration unter anderem die Muskelkontraktion gesteuert wird. Es sind bislang etwa 300 Enzyme bekannt, die für ihre Aktivität die "Mitarbeit" von Magnesium benötigen. Vor allem im Energiestoffwechsel wird das positiv geladene Magnesiumion (Mg2+) zur Stabilisierung der negativ geladenen Phosphationen (PO43-) im Molekül ATP (Adenosintriphosphat) benötigt. ATP ist zusammen mit ADP (Adenosindiphosphat) eine Schlüsselsubstanz der biologischen Energieübertragung.

 

 

MALTODEXTRIN

Maltodextrin (Warenzeichen Maltrin) ist ein wasserlösliches Kohlenhydrat, welches enzymatisch aus Stärke hergestellt wird. Maltodextrin ist im Vergleich zu Traubenzucker längerkettig, daher kaum süß, sondern praktisch geschmacksneutral. Da Maltodextrin gerade noch wasserlöslich ist, wird es in der klinischen Ernährung eingesetzt, um Mahlzeiten mit Kohlenhydraten anzureichern. In Wasser bildet es eine klebende, trübe und viskose Masse.

 

Auch Sportler schätzen Maltodextrin, das sie zur Herstellung von Getränken verwenden. Der Vorteil besteht vor allem darin, dass man bei Verwendung von Maltodextrin deutlich mehr Kohlenhydrate beimischen kann, als man dies bei der Verwendung kürzerkettiger Zucker tun könnte. Dies führt zu einer schnelleren Aufnahme der Flüssigkeit, hinzu kommt der gerade für Ausdauersportarten wichtige Vorteil, bei Trinken mehr Energie aufnehmen zu können. Die Einnahme vor dem Training gewährleistet eine Steigerung der Energiereserven und verzögert so den Beginn der Ermüdung.

 

 

MCT-ÖL

MCT-Öl ist ein exzellenter Energielieferant. Die Moleküle dieses Öls sind zu kurz, um sich als Fett abzulagern, d.h. es zirkuliert im Körper, bis es verbraucht wird. MCT gibt mehr als das Doppelte an Energie frei wie Glucose. Obwohl MCT's aus reinem Fett bestehen müssen Sie keinerlei komplizierte Verdauungswege durchlaufen wie langkettige Fettsäuren. Aufgrund Ihrer Wasserlöslichkeit benötigen Sie keine fettspaltenden Enzyme und können in Ihrer ursprünglichen Form schnell absorbiert werden. Über die Leber gelangen die MCT's direkt in die Mitochondrien und werden dort verbrannt, selbst wenn die Zelle bereits mit Kohlenhydraten gefüllt ist. Dies ist ein Grund, weshalb MCT's nicht als Körperfett gespeichert werden. Gerade während einer Diät ist MCT Öl besonders zu empfehlen. MCT's schützen die Muskulatur vor einem Proteinabbau. Hierdurch hat ein Athlet während einer Diät und nach hartem Training mehr Protein für die Regeneration und weiteren Muskelaufbau zur Verfügung.
Ketone unterdrücken außerdem den Appetit. Bei der Verstoffwechselung von MCT's wird ein Teil zu Wärme verbrannt, was eine Erhöhung der Körpertemperatur zur Folge haben kann. Somit kann der Stoffwechsel beschleunigt werden. MCT Öl liefert genügend Energie für massigen Aufbau.

 

Bedarf im Sport

Sportler nutzen MCT-ÖLe häufig als zuverlässigen Energielieferanten vor dem Training. Hierbei wird der Körper mit schnell nutzbarer Energie versorgt und gleichzeitig die Anlagerung unverbrauchter Substanz in Form von Fettreserven verhindert. Die erhöhte Thermogenese bewirkt sogar einen Fettabbau!
Ersetzen Sie möglichst weitgehend Ihr Speiseöl bzw. -fett durch MCT. Es eignet sich für Kaltspeisen, wie z.B. Salate oder Mixgetränke, sowie zum Kochen, Backen und zum leichten Anbraten. Sportler sollten, um einen zusätzlichen Energieschub zu erzielen, ca. 10 bis 100 ml MCT (Dosis langsam erhöhen) ungefähr 30 Minuten vor dem Training zu sich nehmen. Hier ist die Einnahme zusammen mit Müsli oder als Mixgetränk mit Obst-, Gemüsesaft oder einem Proteindrink zu empfehlen. MCT-ÖLe sind jedoch nicht zum Frittieren geeignet und dürfen nicht über 130 Grad Celsius erhitzt werden!

 

 

MELATONIN

Der Kraftsportler profitiert bei Zufuhr von Malatonin als Nahrungsergänzung von seinem schlaffördernden Effekt, was zu einer besseren Regeneration beiträgt und durch die antioxidative Wirkung, da gerade das Training verstärkt zu oxidativen Prozessen im Körper führt. Zudem hat Malatonin eine Cortisolhemmende, also antikatabole Wirkung, die insbesondere inter Stressbedingungen zutage tritt, da es eine erhöhte Sekretion von Vosotocin bewirkt. Aufgrund dieser Wirkung wäre langfristig eine Förderung des Muskelaufbaus denkbar. Malatonin gilt als ungiftige und nebenwirkungsfreie Substanz. Trotzdem sollte man beim benutzen die angegebene Dosierung des jeweiligen Produktes beachten.

 

 

MINERALSTOFFE

Die Hauptbestandteile unserer Nahrung, Kohlenhydrate, Fette und Proteine, reichen allein nicht aus, um eine gesunde Ernährung sicherzustellen. Zusätzlich sind bestimmte Bestandteile notwendig, die in winzigen Mengen unserem Körper zugeführt werden müssen, da er sie nicht selbst herstellen kann. Neben Vitaminen und Mineralstoffen sind die so genannten Spurenelemente für viele Funktionen wichtig, obwohl sie nur in sehr geringen Konzentrationen (weniger als 50 mg/kg Körpergewicht) im Körper vorliegen.
Bei der Unterteilung nach Aufgaben unterscheidet man zwischen Bau- und Reglerstoffen. So zählen Kalzium, Phosphor und Magnesium zu den Baustoffen - Jod, Natrium, Kalium, Eisen und Chlor hingegen zu den Reglerstoffen. Einige Mineralstoffe besitzen allerdings beide Eigenschaften zugleich. Phosphor ist zum Beispiel am Aufbau von Knochen und Zähnen und zugleich an der Regulation des Säure-Basen-Haushalts beteiligt. Schließlich gibt es die Unterteilung nach essentiellen und nicht-essentiellen Mineralstoffen, d.h. lebensnotwendigen und nicht-lebensnotwendigen. Bei einigen Mineralstoffen ist es allerdings unklar, ob sie im Körper lebensnotwendige Funktionen erfüllen. Während zum Beispiel Jod und Eisen gesichert zu den essentiellen Mineralstoffen gehören.

 

 

MSM

MSM ist die Abkürzung für Methylsulfonylmethan oder auch organischen Schwefel. Unser Körper besteht nach Wasser und Natrium zum größten Teil aus MSM. MSM kommt in frischen Nahrungsmitteln vor, geht aber schon bei leichter Bearbeitung dieser Nahrungsmittel verloren. MSM ist ein Mineral, das vor allem in frischen, rohen Nahrungsmitteln vorkommt, wie zum Beispiel Obst, Gemüsen, Fleisch, Milch und Meeresfrüchten. Die meisten Menschen haben einen Schwefelmangel, da sie selten oder nie rohen Fisch oder rohes Fleisch und nur gekochtes Gemüse zu sich nehmen. MSM kommt in fast allen grünen Gemüse- und Obstsorten vor, in Algen, verschiedenen Früchten, Gemüsen und in geringen Mengen auch in Getreiden. MSM geht verloren, wenn diese Nahrungsmittel erhitzt werden oder austrocknen. MSM wirkt in erster Linie entzündungshemmend, wird gegen Allergien und Autoimmunerkrankungen eingesetzt und hilft bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes und des Bewegungsapperates sowie der Haut.

 

 

NATRIUM

Der Sportler hat einen höheren Natriumbedarf (3-4g am Tag), vor allem weil es zu größeren Schweißverlusten im Training kommt. Ein Liter Schweiß enthält, abhängig vom Trainingsstand (trainierte Personen scheiden mit dem Schweiß weniger Mineralien aus), 1-1,5g Natrium. Außerdem wird vermutet, dass Creatin ebenfalls Natrium-abhängig von der Muskulatur aufgenommen wird, so dass dem Sportler auch unter diesem Aspekt eine ausreichende Versorgung mit Natrium empfohlen werden kann.

Natrium ist vorwiegend in der Körperflüssigkeit außerhalb der Zellen vorhanden und zwar in einer Konzentration von rund 140 Millimol pro Liter (mmol/l) = 3,22 g/l. Die intrazelluläre Konzentration beträgt etwa 10 mmol/l = 0,23 g/l. Die wichtigsten Funktionen des Natriums liegen in der Regulation des Wasserhaushaltes, des Säure-Base Haushaltes, und des osmotischen Druckes der Zellen Körpers, in dem es übermäßigen Wasserverlust, der zur Dehydratation führen kann, verhindert. Zudem wird Natrium zur Unterstützung einer Reihe von Enzymen benötigt. Natrium spielt weiterhin eine entscheidende Rolle bei der Weiterleitung von elektrischen Impulsen in Nerven und Muskelzellen, sowie bei der Kontraktion von Muskeln, einschließlich dem Herze

Nitric Oxide bzw. NO

 

Der letzte Schrei bei den Ergänzungsmitteln sind die so genanten "NO-Booster". Diese NO-Booster fördern den Blutfluss zu den Muskeln, indem sie für eine schnelle Ausdehnung der Blutgefäße sorgen. So entsteht ein ausgeprägter Muskelpump-Effekt. Nun kennen Sie sicherlich die psychologischen Vorteile eines Pumps: Härter zu trainieren!!
Aber was genau sind den diese NO-Booster und wie wirken die?

Stickstoffoxyd (NO) ist ein frei vorkommendes Gas, das im Körper erzeugt wird und durch den Körper dazu verwendet wird, um mit anderen Zellen im Körper zu kommunizieren. Um dieses Gas zu erzeugen, brechen Enzyme im Körper die Aminosäure Arginin auf.
Stickstoffoxyd ist ein Molekül, bestehend aus einem Stickstoff-Atom und einem Sauerstoff-Atom. Die Produktion von Stickstoffoxyd passiert, wenn die Aminosäure L-Arginin in L-Citrullin durch eine Enzym-Gruppe bekannt als Stickstoffoxyd Synthase (NOS) umgewandelt wird.

 

 

OMEGA 3

Omega-3-Fettsäuren enthalten in ihrer Kette zwischen den Kohlenstoff-Atomen mehrere Doppelbindungen. Eine davon sitzt jeweils am dritten Kohlenstoffatom vom Methylende des mehrfach ungesättigten Fettsäuren-Moleküls entfernt. Omega-3-Fettsäuren sind wie die Alpha-Linolensäure (ALA) essenziell oder wie die stark langkettigen Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure (DHA), die im Körper aus ALA hergestellt werden können, bedingt essenziell. Allerdings ist die Menge der im Körper hergestellten EPA und DHA sehr gering, so dass sie für eine gute Versorgung mit diesen beiden wichtigen Fettsäuren nicht ausreicht. ALA, EPA und DHA müssen regelmäßig aus der Nahrung aufgenommen werden. ALA ist in einigen Pflanzenölen, EPA und DHA vor allem in Fischölen enthalten. Der durchschnittliche Verzehr dieser Omega-3-Fettsäuren ist bei vielen Menschen zu gering. Das gilt besonders für EPA und DHA, da Fische oft nur wenig verzehrt werden. Betroffen sind auch strikte Vegetarier, die EPA und DHA kaum oder nur in sehr geringen Mengen aufnehmen. In den USA liegt der tägliche Verzehr von Omega-3-Fettsäuren bei etwa 100 bis 200 Gramm täglich. Allzusehr dürften sich unsere Zufuhren hierzulande nicht unterscheiden. Wünschenswert sind mindestens 1,5 Gramm täglich, dabei sollte die Zufuhr an ALA bei etwa 1 Gramm und die von EPA und DHA bei etwa 500 Milligramm liegen. Will man den präventiven Effekt von Omega-3-Fettsäuren nutzen, wird die Zufuhr oft höher angesetzt.

 

Bedarf im Sport

Bei einer zufuhr von Alpha-Linolensäure kommt es sowohl zu einer Anregung des Stoffwechsels, als auch zu einer erhöhten Thermogenese, so dass eine Speicherung von Alpha-Linolensäure als Körperfett wenig wahrscheinlich erscheint. Eher das Gegenteil ist der Fall, es kommt zu einem beschleunigten Fettabbau. Meine Empfehlung ist eine Dosierung mit Alpha-Linolensäure von 5-10g pro Tag.

 

 

Ornithin

Ornithin gehört ebenfalls nicht zu den Bausteinen von Proteinen. Es trägt wie Citrullin zur Entgiftung von Ammoniak bei und ist daher Teil des Harnstoffzyklus. Die Aminosäuren Arginin und Ornithin sind eng verwandt, beide können im Körper leicht ineinander umgewandelt werden. Sie können dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken und die Bildung von weißen Blutzellen anzuregen. Sie können weiter die Leber vor den Schäden durch Medikamente und Chemikalien schützen und ihre Regeneration anregen. Arginin und Ornithin sind außerdem an der Ausschüttung von Wachstumshormonen beteiligt. Diese tragen zum Muskelaufbau und zum stärkeren Fettabbau bei. Zusammen mit einem leistungsgerechten Training kann das Anwachsen der Muskelmasse erhöht werden. Dafür sind allerdings meist sehr hohe Zufuhren nötig. Ergänzungen von Ornithin können eventuell Schlafstörungen auslösen.

 

 

PROTEIN

Proteine (griech. Protos = das Erste, das Wichtigste) bzw. Eiweiße (deutscher Begriff) gehören zu den wichtigsten Grundbausteinen aller tierischen und pflanzlichen Zellen. Ohne sie wäre kein Leben möglich, da nur Protein Zellen aufbauen und Gewebe reparieren kann. Als Enzyme und als Hormone regeln sie den gesamten Stoffwechsel, als kontraktile Elemente (Muskelfasern) ermöglichen sie Bewegungsvorgänge. Auch die Abwehrkörper des Immunsystems und bestimmte Transportproteine im Blut bestehen aus Eiweißen.
Proteine spielen unter normalen Bedingungen im Energiestoffwechsel keine bedeutende Rolle, dafür sind sie im Baustoffwechsel umso wichtiger. Proteine sind der Hauptbaustoff der Muskeln. Die Aktin- und Myosinfilamente (Myofibrillen) der Muskulatur bestehen aus Proteinkomplexen. Muskeln bestehen zu 20 % aus Protein und zu über 70 % aus Wasser. Immerhin sind ungefähr 20 % des Körpergewichts Proteine. Von den bekannten über 200 Aminosäuren kann der Mensch aber nur aus 22 Aminosäuren alle Eiweiße bilden, die er benötigt. Man unterscheidet zwischen essentiellen und nicht essentiellen Aminosäuren. Die essentiellen Aminosäuren kann der Körper nicht selber herstellen und müssen daher täglich mit der Nahrung aufgenommen werden. Die semiessentiellen (halb-essentiellen) Aminosäuren kann der Körper dagegen unter bestimmten Stoffwechselumständen nicht in ausreichender Menge bilden. Die übrigen nicht essentiellen Aminosäuren können vom Körper aus den anderen (essentiellen) Aminosäuren synthetisiert werden.

 

Bedeutung der Proteine für den Sportler

Der Eiweißbestand unterliegt einem ständigen Auf-, Ab- und Umbau. Zwischen Aufbau (Anabolie) und Abbau (Katabolie) der Eiweißstrukturen im Organismus besteht unter normalen Umständen ein dynamisches Gleichgewicht. «Durch den ständigen Auf- und Abbau von Proteinen besteht im Zwischenstoffwechsel eine Aminosäurereserve von 600-700 g, die man als Aminosäurepool bezeichnet. Das ist die einzige, allerdings recht dynamische Eiweißreserve des Organismus, die er ständig zur Verfügung hat.»
Da der Körper im Gegensatz zu Kohlenhydraten und Fetten über keinen direkten Energiespeicher von Eiweißen verfügt, muss er diese ständig mit der Nahrung aufnehmen, damit bei den katabolen Prozessen keine Muskeleiweiß abgebaut werden. Bei körperliche Belastungen im Sport, vor allem im Kraftsport, kommt es nämlich zunächst zu einem Abbau von Eiweißen im Körper. Daher ist es gerade für Sportler wichtig, dass immer genügend Aminosäuren durch Eiweiß in der Nahrung dem Körper zur Verfügung gestellt werden. Dabei sollte zum einen berücksichtigt werden, dass Eiweiße im Körper nicht lange gespeichert werden und zum anderen, dass der Körper nur bis zu 40 g Eiweiß auf einmal verwerten kann.

Gründe für einen erhöhten Proteinbedarf des Sportlers:

  • Mehrbedarf für die Muske lneubildung (Aufbau-Training)
  • Erhöhter Erhaltungsbedarf für die größere Muskelmasse (Abnutzungsquote)
  • Erhöhter Verschleiß an Funktionsproteinen und anderen Stickstoffverbindungen
  • Möglicher Stimulierungseffekt auf die Proteinsynthese
  • Der Pool an freien Aminosäuren im Gewebe ist ein zusätzlicher Energiespeicher und ein Schutz vor dem Abbau an Körperprotein

 

RIBOSE

Bei der Ribose handelt es sich um einen Zuckerbestandteil der Ribonukleinsäure. Man findet Ribose in den Nukleotiden. Das sind moleküle, die als kleinste Bestandteile der Nukleinsäure enthalten sind und im Verbund die kleinste Informationseinheit darstellen, die in DNA und RNA eine die Kodierung des genetischen Codes ermöglichen. Der menschliche Körper kann Ribose aus anderen Einfachzuckern (= Monosachhariden) selbst über den so genannten Pentosephosphat – Zyklus synthetisieren.

Ribose leistet darüber hinaus einen Beitrag bei der Enrergieversorgung des Muskels / der Muskelzellen mit ATP (= Adenosintriphosphat). ATP wird vom Muskel in Bewegungsphasen / Trainingsphasen verbraucht und muss nach Verbrauch wieder vom Körper synthetisiert werden. Ribose hilft dabei, indem es durch die Muskelzellen resorbiert wird und bei der ATP – Bildung verbraucht wird.

 

 

TAURIN

Taurin trägt zum Wachstum der Augen und des Gehirns bei. Die größten Mengen finden sich im zentralen Nervensystem, in der Netzhaut der Augen und in den Bluttplättchen. Taurin ist Bestandteil einer Reihe kleinerer Proteine und von Neurotransmittern, die für Nervenfunktionen wichtig sind. Es kann auch leicht erregbare Zellmembranen im Herzen, in den Nerven und Blutplättchen beruhigen und stärken. Taurin hat außerdem eine antioxidative Wirkung. Es kann freie Radikale unschädlich machen und beispielsweise Chemikalien, Umweltschadstoffe etc. in der Leber binden und entgiften. Taurin fördert weiter die ausgeglichene Funktion der Gallensäuren und trägt zu einem gesunden Fettstoffwechsel bei.
Der wichtigste Aspekt von Taurin ist seine Eigenschaft, Stoffen den Übertritt in die Blutbahn zu erleichtern.
Dies ist auch die Hauptwirkung bei gleichzeitiger Einnahme von coffeinhaltigen Getränken. Probleme können sich dann ergeben, wenn mit diesen Getränken Alkohol, Medikamente oder Drogen eingenommen werden, da Taurin auch den Übertritt dieser Stoffe in die Blutbahn und damit ihre Wirkung steigert.

 

Taurin reagiert mit der Gallensäure und hat so einen fördernden Effekt auf die Fettverbrennung.

Senkt den Cholesterinspiegel durch Senkung des LDL-Spiegels.

Stimulation von Glykolyse (Abbauweg von Kohlehydraten im Organismus) und Glykogenese (Neubildung von Zucker in Form tierischer Stärke, als speicherungsfähiges, energiereiches Kohlehydrat vorallem in Leber und Muskeln).

 

 

TRIBULUS TERRESTRIS

Tribulus wurde ausgiebig und mit Erfolg getestet und zeigte sich wirksam in der Verbesserung der Spermienqualität und -beweglichkeit. Libido (Sexdrive) und sexuelle Leistungsfähigkeit bei Versuchstieren und Menschen stiegen an. Die Einnahme von Tribulus bewirkt Anstiege von LH um 72% und des Spiegels von freiem, biologisch aktiven Testosteron (männliches Geschlechtshormon) um 41%. LH, das luteinisierende Hormon, ist ein Hormon der Hirnanhangdrüse, das die Zellen der Hoden anregt, die Testosteron produzieren, die Leydig'schen Zellen.
Die Wirkung von Tribulus ist jedoch komplex. Da es eindeutig die Spermienproduktion verbessert (wie auch schon Boericke 1927 beobachtete!), muß es auch die Wirkung von FSH verbessern. FSH ist das follikel-stimulierendes Hormon, ein anderes Hormon der Hirnanhangdrüse, das die Zellen der Hoden aktiviert, die die Spermien produzieren, die sog. Sertoli-Zellen. Die Befunde zeigen dabei, daß Tribulus nicht die FSH-Freisetzung aus der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) erhöht. Die Vermutungen gehen deshalb dahin, daß es als Resensitizer wirkt, also als eine Substanz, die auf die FSH-Rezeptoren in den Hoden sensibilisierend wirkt, so daß diese Zellen wieder verbessert auf die FSH-Stimulation durch die Hirnanhangdrüse reagieren - so wie bei jüngeren Männern.

 

 

Vanadyl Suflat

Vanadylsulfat ist ein Abkömmling des Spurenelements Vanadyl. Es steigert die Nährstoffaufnahme der Muskelzellen indem es die Insulinrezeptoren an der Muskelzellmembran stimuliert, bis zu 200% mehr an Aminosäuren und Glucose können so in die Muskelzellen geschleust werden.
Während die zusätzlichen Aminosäuren direkt in das Muskelgewebe eingebaut werden und dadurch ein Wachstum der Muskelzelle auslösen, dient die Glucose zur Auffüllung der Muskelglykogenspeicher - erhöht so das Energieniveau und beschleunigt die Regeneration. Da es unter Einnahme von Vanadyl - Sulfat zu einer Umverteilung der Nährstoffe kommt (der Körper baut Proteine und Kohlenhydrate verstärkt in die Muskelzelle ein und nicht in das Fettgewebe) hemmt Vanadyl weiters den Fettaufbau.
Einige Athleten, die Vanadylsuflat eingesetzt haben, konnten einen besseren Pump in der trainierten Muskulatur feststellen, was auf eine vermehrte Glykogenspeicherung hindeutet.

 

 

Vitamin A (Retinol, Beta-Carotin)

Vitamin A bzw. Retinol ist in unserer Nahrung ein ausschließlich tierisches Produkt. In Pflanzen finden sich nur unterschiedliche Carotinoide. Sie besitzen einen Provitamincharakter und können teilweise vom Menschen zu Vitamin A umgewandelt werden. Wie gut die Carotinoide in Vitamin A umgewandelt werden können, hängt von ihrer Struktur (dem Aufbau) ab. Die günstigste Struktur weist Beta-Carotin auf. Es kann unter bestimmten Bedingungen in zwei Vitamin A Moleküle umgewandelt werden.
Die strukturelle Beschaffenheit von Vitamin A und Carotinoiden lässt diese Stoffe sehr empfindlich gegenüber Licht, Sauerstoff und Säuren reagieren. Wodurch sie ihre biologische Wirksamkeit verlieren. Bei falscher Lebensmittellagerung und -zubereitung kann das bis zur Halbierung der Bioverfügbarkeit von Vitamin A und Carotinoiden führen. Lange Kochzeiten und ungekühlte, helle Lagerung sollten möglichst vermieden werden.

Am Beispiel von Karotten lässt sich zeigen, dass man die Bioverfügbarkeit dieser Stoffe mit einfachen küchentechnischen Verfahren durchaus verbessern kann. Bei einem frischen Karottensaft sind die sonst nur schwer zu verdauenden Zellwände der Wurzel (in denen Carotin enthalten ist) aufgespalten. So liegen die Carotinoide "frei" und stehen so vermehrt dem Verdauungssystem zur Verfügung. Rohe, unzerkleinerte Zellen werden zum größten Teil wieder ausgeschieden und mit ihnen die Carotine und andere Biostoffe der Zelle. Das gleiche gilt auch beim Blanchieren. Die Zellwände werden durch die kurze Hitzezufuhr leichter verdaulich gemacht und somit die Bioverfügbarkeit erhöht. Tipp: Mit dem Verzehr aufgenommenes Fett steigert die Aufnahmefähigkeit der Carotinoide nochmals. Das verdanken sie ihrer fettlöslichen Eigenschaft.

 

 

VITAMIN B1

Vitamin B1 Nervenvitamin spielt als Coenzym im Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel (Erhaltung von Nervengewebe und des Herzmuskels, Vermittlung der Nervenleitung) eine wichtige Rolle. Als Thiamin-Diphospat (TDP, Coenzym von Decarboxylasen und Transketolase) wirkt es beim Abbau von Kohlenhydraten im Gehirn und in den Muskeln. Auch Kondition und Gedächtnis hängen von diesem Vitamin ab. Es stärkt die Blutzirkulation und ist für die Produktion von Magensäure notwendig. Es ist wichtig bei der Umwandlung von Kohlenhydraten in Fett und der damit verbundenen Energiegewinnung aus den Kohlenhydraten (Es ist Coenzym fuer die Pyruvat-Dehydrogenase, einen Multienzymkomplex, welcher Pyruvat zu Acetyl-CoA umsetzt). Es ist ebenfalls am Abbau bestimmter Aminosäuren beteiligt und wirkt regulierend im Kohlenhydratstoffwechsel. Das bedeutet, es ist ein wichtiges Vitamin zur Steuerung des Energiehaushaltes des menschlichen Organismus (sorgt in Verbindung mit ATP für die Umwandlung von Kohlenhydraten in Energie).

 

 

VITAMIN B12

Unter Sportlern genießt das Vitamin B12 einen guten Ruf. Sie berichten, selbst wenn das Vitamin verabreicht wird, ohne das Mängel bestehen, von einem gesteigerten Wohlbefinden und vermehrtem Appetit. Einige schwören auf stimulatorische und anabole Effekte. Viele Bodybuilder nehmen Dosierungen bis zu 1500mcg am Tag. Ich glaube dass ein Dosis von 300mcg am Tag zu den Mahlzeiten wurde absolut ausreichen.

 

 

VITAMIN B2(Riboflavin)

Riboflavin dient als Coenzym und spielt vor allem bei Wachstumsprozessen eine Rolle.
Es wird auch gerne zur Kontrolle von Reinigungsprozessen (Flächen, Hände etc.) in der Pharmaindustrie eingesetzt, da es auch in geringer Konzentration bei UV-Licht leuchtet und damit gut sichtbar ist. Riboflavin ist an einer Reihe von Reaktionen beteiligt, die für den Abbau von Fettsäuren und Purinen verantwortlich sind. Dabei sind sie oftmals an der Energiegewinnung aus den Nährstoffen in der Atmungskette beteiligt. Außerdem aktiviert sie die Vitamine B6 (Pyridoxin).

 

 

VITAMIN B3 (NIACIN bzw. NICOTINSÄURE)

Nicotinsäure trägt, neben der Hauptaufgabe bezüglich der verschiedenen Stoffwechsel, wie dem Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel, zur Energiegewinnung bei. Es hat eine antioxidative Wirkung und ist an vielen enzymatischen Vorgängen beteiligt. Nikotinsäure ist wichtig für die Regeneration der Haut, Muskeln, Nerven und DNA.

 

 

Vitamin B5 (Pantothensäure)

Vitamin B5 ist eine veraltete Bezeichnung für Pantothensäure. Sie setzt sich aus der Aminosäure (ß-Alanin) und Pantoinsäure zusammen. Das besondere an Pantothensäure ist die Tatsache, dass sie so gut wie in allen Lebensmitteln zu finden ist [pantos (griechisch) = überall)]. Am reichhaltigsten ist das Vitamin in Leber und Hering vorhanden. In pflanzlichen Lebensmitteln ist Pantothensäure vor allem in Vollkornprodukten und verschiedenen Kohlsorten wie Blumenkohl und Brokkoli vorhanden. Obst stellt eine relativ schlechte Quelle für Pantothensäure dar. Das Vitamin ist hitzestabil, wird allerdings in alkalischen und sauren Lösungen inaktiviert.

 

Aufgaben:

  • Pantothensäure ist an vielen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt:
  • Citratcyclus,
  • Bildung von Cholesterin,
  • Bildung von Ketonkörpern
  • Synthese und Abbau von Fettsäuren und
  • Fördert als CoEnzym die Energiegewinnung aus der Nahrung.
  • Das Vitamin übernimmt in diesen Stoffwechselvorgängen Funktionen mit enzymatischen Charakter. Es ist u.a. Bestandteil eines Enzymkomplexes, der Fettsäuresynthease.

 

VITAMIN C (Ascorbinsäure)

Der Name Ascorbinsäure leitet sich von der Krankheit Skorbut ab, die durch Ascorbinsäure verhindert und geheilt werden kann. Mit Niacin und Vitamin B6 steuert Vitamin C die Produktion von L-Carnitin, das für die Fettverbrennung in der Muskulatur benötigt wird. Weiterhin begünstigt es die Eisenresorption im Dünndarm. Es wirkt mit bei der Collagensynthese und beim Aufbau von Steroidhormonen, sowie im Stoffwechsel von Phenylalanin, Tyrosin, Folsäure und Eisen. Vitamin C ist ein starkes Antioxidans und hat cortisolsenkende Wirkung.
Vitamin C wird auch bei Erkältungen eingesetzt. Eine Metaanalyse von 55 Studien zeigt jedoch, dass entgegen dem weit verbreiteten Glauben, Vitamin C Erkältungskrankheiten nicht verhindern kann. Allenfalls bei Menschen, die - wie manche Extremsportler - starken körperlichen Anstrengungen oder extremer Kälte ausgesetzt sind, scheint Vitamin C eine leicht vorbeugende Wirkung zu haben. Immerhin gibt es Hinweise darauf, dass sich die Dauer einer Erkältung durch das Vitamin geringfügig verringern lässt:
Vitamin C wird durch Lagerung und Kochen leicht zerstört. In Kraut und Kohl ist das Vitamin in einer Vorstufe gespeichert (Ascorbigen), die Entstehung wird hier durch Kochen begünstigt.

 

 

Vitamine

Der Mensch ist auf eine vitaminreiche Nahrung angewiesen, da er nur sehr wenige Vitamine in geringen Mengen selbst produzieren kann. Vitamine sind darum ein kostbares Gut in Gemüse, Obst und anderen Lebensmitteln, welches sehr empfindlich gegenüber Umwelteinflüssen ist. Durch den Einfluss von Licht, Luft und Wärme werden Vitamine zerstört. Selbst bei längerer Lagerung gehen Vitamine verloren. Vitamin C ist bei der Ernte noch zu 100% im Gemüse enthalten. Doch schon am vierten Tag sind, bei optimaler Lagerung, nur noch weniger als 50% davon unzerstört. Bei falscher Lagerung z.B. bei Zimmertemperatur (20°C) sind nach zwei Tagen nur 30% der ursprünglichen Vitaminkonzentration im Gemüse enthalten. Vitamin C ist sehr lichtempfindlich. Im Sonnenlicht sind nach drei Stunden nur noch ca. 35% des Vitamins enthalten. Lagert man Gemüse in Wasser, so sind im unzerkleinerten Zustand, nach 12 Stunden 10% Vitamin C ausgeschwemmt. Im zerkleinerten Zustand bereits über 50%.

Früher benannte man die Vitamine nach der Reihenfolge ihrer Entdeckung. Zwischenzeitlich wurden sie nach ihrer Wirkung bezeichnet z.B. als antiskorbutisches Vitamin. Mittlerweile werden die Vitamine nach Funktion oder der chemischen Beschaffenheit benannt. Vitamine haben keine Bedeutung als Baumaterial oder Energielieferant für den Organismus, sie besitzen hauptsächlich steuernde und katalytische Eigenschaften im Stoffwechsel. Gerade deshalb sind sie so lebensnotwendig für uns Menschen.
Vitamine werden nach ihren Eigenschaften in fett- und wasserlöslich unterteilt. Aufgrund ihrer Löslichkeit lassen sich viele ihrer biologischen Eigenschaften erklären. Fettlösliche Vitamine werden teilweise in sehr großen Mengen in Leber und im Fettgewebe eingelagert. Aus diesen Vitaminspeichern kann der Organismus auch während längeren Phasen der Unterversorgung noch mit den entsprechenden Vitaminen versorgt werden. Die hohe Speicherkapazität bei diesen Vitaminen kann durch eine entsprechende Überversorgung auch zu Hypervitaminosen (Vergiftungserscheinungen) führen.
Bei wasserlöslichen Vitaminen gibt es diese Speicherfunktion nicht. Vitamin B12 bildet allerdings eine Ausnahme. Eine über den Bedarf hinausgehende Versorgung wird mit dem Urin wieder ausgeschieden.

Fettlösliche Vitamine sind:

  • Vitamin A (Retinol)
  • Vitamin D (Calciferole)
  • Vitamin E (Tocopherole und Tocotrienole)
  • Vitamin K (Phyllochinone und Menachinone)

Wasserlösliche Vitamine sind:

  • Vitamin B1 (Thiamin)
  • Vitamin B2 (Riboflavin)
  • Vitamin B5 (Pantothensäure)
  • Vitamin B6 (Pyridoxin)
  • Vitamin B12 (Cobalamin)
  • Vitamin B15 (Pangamsäure)
  • Vitamin C (Ascorbinsäure)
  • Vitamin H (Biotin)
  • Vitamin B9 (Folsäure)
  • Vitamin B3 (Niacin)

 

Vitargo

Vitargo ist ein Kohlenhydratmolekül, das die Fähigkeit hat, Nährstoffe in die Muskelzelle einzuschleusen. Dies ist besonders nach dem Training nützlich, wenn schnelle Nährstoffversorgung (mit Creatin und Aminosäuren) von großer Bedeutung ist, um die Regeneration in Gang zu bringen.

 

Vorteile

Vitargo erhöht das Muskelzellvolumen mittels Wassereinlagerung und verbessert die Erholungsfähigkeit nach intensivem Training durch verbesserte Kohlenhydrateinlagerung in der Muskulatur. Es bewirkt eine bessere Nährstoffeinschleusung in die Muskelzelle (darunter Creatin, Glutamin und Protein).

WaxyMaize/Maisstärke (WMS)

 

Bei Maisstärke handelt es sich um ein langsam verdauliches, niederglykämisches Kohlenhydrat und legt nahe, dass WMS von Personen, die anfällig für Schwankungen des Blutzuckerspiegels sind oder länger als 2 Stunden trainieren, vor dem Training zum Zweck der Energieversorgung verwendet werden kann.

WMS kann genauso gut wie Dextrose Energie für das Training liefern. Die Glykogenreaktion von WMS ist der von Glukose und Maltodextrin zumindest ähnlich, auch wenn genaue Werte nur für eine 24 Stunden andauernde Ladephase nach einer Entleerung der Glykogenspeicher bekannt sind, was schwer mit Hilfe eines Widerstandstrainings erreichbar ist. Der durch WMS bewirkte geringere maximale Insulinspitzenwert könnte unter Umständen durch die Zugabe von Wheyprotein oder verzweigtkettigen Aminosäuren verstärkt werden, wobei dies jedoch erst noch durch weitere Studien bestätigt werden muss. Was wir noch nicht wissen ist, wie schnell WMS den Magen passiert (Magenentleerungsrate), da diesbezüglich noch keine Studien durchgeführt wurden. Auch wenn die Osmolalität von WMS sehr viel geringer als bei Dextrose oder Maltodextrin ausfällt, legen Studien, die die glykämischen und insulinämischen Eigenschaften von WMS untersuchten, nahe, dass selbst wenn die Magenpassage schnell erfolgen würde, diese die Rate limitierenden Schritte der Verdauung und Absorption nicht überwinden könnte.

 

 

 

Whey Protein Isolat

Was ist es und woher stammt es?

Von allen Proteinquellen, die auf dem Markt erhältlich sind, ist Wheyprotein die ultimative. Wheyprotein wird aus Milch hergestellt und ist ein Nebenprodukt der Käseherstellung.

Protein kann in vielen Nahrungsmitteln gefunden werden – hauptsächlich in Fleisch wie Rind oder Geflügel sowie in Fisch. Auch Milchprodukte sowie Eier, Hüttenkäse, Soja und bestimmte Gemüsesorten wie Hülsenfrüchte enthalten eine gute Portion Protein.

Keine dieser Quellen ist jedoch bezüglich Qualität und einfacher Anwendung mit ionengetauschtem Wheyprotein vergleichbar. Ionengetauschtes Wheyprotein enthält den größten Anteil verzweigtkettiger Aminosäuren, welche in Aufbau und Aufrechterhaltung von Muskelgewebe resultieren. Unser ionisches Wheyprotein Supplement ist für reine, qualitativ hochwertige Muskelaufbaukraft mikrofiltriert und ionengetauscht

 

Wheyprotein (die qualitativ hochwertigste und beste Form von Protein). Es versorgt den Körper mit den notwendigen Bausteinen um die Aminosäuren produzieren zu können, die für den Aufbau von Muskelgewebe verwendet werden. Nahezu jeder Bodybuilder kennt die wichtige Bedeutung einer Protein Supplementation. Es wurden zahlreiche Studien durchgeführt, die Wheyprotein mit anderen Proteinquellen verglichen. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass Wheyprotein die perfekte Kombination von Aminosäuren enthält … und genau die richtigen Konzentrationen für eine optimale Leistung im Körper. Sowohl hormonelle als auch zellulare Reaktionen scheinen durch eine Supplementation mit Wheyprotein verstärkt zu werden – ganz zu schweigen von den positiven Auswirkungen, die Wheyprotein laut gut dokumentierter wissenschaftlicher Studien auf das Immunsystem hat. Wheyprotein spielt weiterhin als Antioxidans eine Rolle und stärkt das Immunsystem. Am wichtigsten ist jedoch die Tatsache, dass die Kombination einer Wheyprotein Zufuhr mit einem Training mit Gewichten in einem konsistenten Muskelaufbau resultieren wird.

 

 

Yohimbim

Yohimbin kann man ohne Übertreibung als Multifunktionswirkstoff bezeichnen. Für den an einer Leistungssteigerung interessierten Sportler, besonders den Bodybuilder, ist Yohimbin in anderer Hinsicht interessant. Yohimbin eignet sich gut für den Fettabbau. Durch die Blockade der Alpha2-Rezeptoren kommt es zu einer erhöhten Noradrenalin-Freisetzung im Körper und damit zu einem leichten Anstieg der Körpertemperatur (Thermogenese), erhöhter Stoffwechselaktivität und einem leicht verminderten Appetit. Darüber hinaus werden die Rezeptoren auch im Fettgewebe blockiert, wo sie als Hemmer der Fettverbrennung wirken. So kommt es beim Einsatz von Yohimbin auch auf diesem Wege zu einer verstärkten Fettverbrennung. Es leistet für diesen Zweck gute Dienste und bietet gegenüber der bekannten Ephedrin-/Coffein-Kombination einen entscheidenden Vorteil, es wirkt nämlich speziell an den hartnäckigen Problemzonen. Gerade Frauen profitieren von diesem Effekt, da bei ihnen besonders viele Alpha2-Rezeptoren in jenen Fettdepots zu finden sind, die sich auch durch eine Diät schwer abbauen lassen, die so genannten >>hartnäckigen<< Stellen wie Bauch, Po und Oberschenkel. Zum gesteigerten Fettabbau am ganzen Körper trägt auch die durchblutungsfördernde Wirkung von Yohimbin bei, die sich nicht nur im Bereich der Genitalien auswirkt, sondern auch im vergleichsweise schlecht durchbluteten Fettgewebe. Dabei muss jedoch betont werden, dass Yohimbin den Fettabbau nur in Verbindung mit einer kalorienreduzierten Diät fördert. Bodybuilder und Athleten verwenden Yohimbin häufig in den letzten 4-6 Wochen vor einem Wettkampf um die Unterkörperhärte und –definiton dem zumeist besser austrainierten Oberkörper anzugleichen.
Meine Empfehlung ist, wenn man überflüssiges Körperfett abbauen will, eine Dosierung von 10mg dreimal täglich bzw. 500-600mg Yohimbe Bark Extract (standardisiert auf 2% Yohimbe). Idealweise werden die Tabletten ca. eine Stunde vor einer Mahlzeit eingenommen. Eine Gabe zu den Mahlzeiten ist nicht empfehlenswert, da Insulin die Wirkung von Yohimbin auf die A2-Rezeptoren negiert. Dabei sollte die Einnahme zunächst mit einer geringen Dosis begonnen werden, die im Verlauf von 1-2 Wochen auf die empfohlene Menge gesteigert wird. So können die recht zahlreichen Nebenwirkungen vermieden werden, da der Körper sich langsam an die Substanz gewöhnt. Wer den Wirkstoff zu einem Ephedrin/Coffen/White Willow-Stack hinzufügen möchte, findet ein verdammt starkes alternativ mittel zum Fettabbau ohne Steroide.

 

 

ZINK

Zink ist für die meisten Lebewesen ein essentielles Spurenelement, und im menschlichen Körper, neben Eisen, das häufigste. Dabei sind höhere Konzentrationen an Zink in den roten Blutkörperchen, in den Augen, in der Haut und in den Haaren, sowie in der Prostata und in der Leber enthalten.
Zink ist Kofaktor zahlreicher Enzymsysteme, und spielt eine Rolle im Vitamin A-, im Kohlenhydrat- und im Lipidstoffwechsel. Ferner ist Zink essentiell für die Funktion verschiedener Hormone, wie z.B. Insulin, den Schilddrüsenhormonen, Sexualhormonen und den Wachstumshormonen. Auch im Stoffwechsel von Nukleinsäuren (Träger der Erbsubstanz) und Proteinen (Eiweißen) erfüllt Zink wichtige Aufgaben. So dient es beispielsweise der Stabilisierung der DNA- und der RNA-Struktur, ist aber auch ein Bestandteil von Schlüsselenzymen der Nukleinsäuresynthese (z.B. DNA-Polymerasen). Zink ist am Zellwachstum und an der Zelldifferenzierung beteiligt. Für eine funktionierende Immunabwehr wird ebenfalls Zink benötigt, und zwar für die zelluläre und die humorale Immunantwort, sowie für die T-Zelldifferenzierung. Des Weiteren spielt Zink eine Rolle bei der Geschmackswahrnehmung, wobei die daran beteiligten Faktoren nicht näher bekannt sind.

 

 

ZMA

Was ist ZMA?

ZMA ist eine spezielle Mineralstoff-Aminosäurenverbindung. Es ist eine Kombination aus Zink, Magnesium und Vitamin B6. Die spezielle Mineralform (Zink-Monomethioninaspartat und Magnesiumaspartat) machen diese Kombo erst wirksam. Ebenso wichtig wie die richtige Zink/Magnesium Mischung ist die Dosierung und der Einnahmezeitpunkt von ZMA. All diese Faktoren wurden bei der Entwicklung von ZMA getestet und einbezogen.

 

Wer sollte ZMA verwenden?

ZMA ist für Männer jeden Alters geeignet, die ihren Testosteronspiegel auf absolut natürliche Weise steigern möchten. Es ist aber auch für Wettkampf-Bodybuilder ideal, welche die körpereigene Testosteronproduktion durch Steroide blockiert haben und diese nach einer Kur so schnell als möglich wieder steigern möchten. Zusätzlich sollte ZMA von diesen Athleten auch während der Kur genommen werden, um die Bildung von Gynäkomastie soweit als möglich zu verhindern.
Studien zeigen, daß ein Zinkmangel zu einer 40%igen Reduktion der Androgenrezeptoren bei gleichzeitigem 60%igen Anstieg der Östrogenrezeptoren führt. Das bedeutet, daß sowohl körpereigenes Testosteron, als auch künstlich zugeführte Steroide optimale Mengen an Zink brauchen, um im Körper wirken zu können. Die Umwandlung von Testosteron zu Östrogen in der Leber ist auch signifikant erhöht, wenn ein Zinkmangel vorliegt. Ein erhöhter Östrogenspiegel kann das Wachstum des Brustgewebes sowie die Zunahme an Fett und die Speicherung von Gewebswasser fördern. Es ist daher leicht zu verstehen, warum ZMA für all jene, die harte Muskelmasse aufbauen wollen, so wichtig ist. Es liefert Zink in seiner kraftvollsten Form und versorgt so den Körper optimal mit diesem wichtigen Mineralstoff. ZMA könnte also tatsächlich der fehlende Schlüssel für schnellen Muskelaufbau sein. Es steigert Testosteron, verstärkt dessen Wirkung und blockiert die negativen Auswirkungen von Östrogen. All dies ohne irgendwelcher Nebenwirkungen.